Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Anzeigen”, um den Cookie-Richtlinien von Youtube zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Youtube Datenschutzerklärung. Du kannst der Nutzung dieser Cookies jederzeit über deine eigenen Cookie-Einstellungen widersprechen.

Anzeigen

Akt

2015
Documentary, 105 min
Dokumentarfilm, 105 min

Director: Mario Schneider
Regie: Mario Schneider
Director of Photography: Freide Clausz
Bildgestaltung: Friede Clausz
Sound: Christian Carl, Johannes Doberenz
Ton: Christian Carl, Johannes Doberenz
Editing: Gudrun Steinbrück, Mario Schneider
Schnitt: Gudrun Steinbrück, Mario Schneider


 

“So that a thousand years after our departure may be seen how lovely you were…” This quote by Michelangelo marks the beginning of the movie Akt (Nude).
In his movie Akt, Mario Schneider profiles four different people who have at least one thing in common: They are nude models and lend their bodies to the arts. They escape the velocity of our world and emerge nude in the middle of a silent room, striking a pose for minutes and hours, until every protagonist becomes a living sculpture. 
This initiates a relationship that has been the focus of many movie plots before: The nude model and its beholder, who in this case would be both the painter and the viewer of the film. A perfect stranger is turned into a projection surface and we wonder: Who is this person? What are they like? What kind of life do they live? But as yet, the model remains an unsolvable mystery. We are drawn into the posture of a body, the features of a face, the history of a person – and behind the curtain, one’s true self is revealed. 


„Auf daß man tausend Jahr, nachdem wir starben, sehe, wie schön Ihr wart...“ Mit diesem Zitat von Michelangelo beginnt der Film AKT.
Mario Schneider portraitiert in AKT vier verschiedene Personen, die zumindest eines verbindet: Sie sind Aktmodelle und stellen ihre Körper in den Dienst der Kunst. Sie tauchen aus der Schnelllebigkeit unserer Welt ab und nackt in der Mitte eines stillen Raumes wieder auf, in einer Pose verharrend, für Minuten und Stunden, und so wird jeder Protagonist selbst zu einer lebenden Skulptur.
Hier beginnt eine Beziehung, die schon viele Male Stoff für Filmgeschichten gewesen ist: das Aktmodell und sein Betrachter, der in diesem Falle sowohl der Maler als auch der Kinozuschauer ist. Ein uns unbekannter Mensch wird zur Projektionsfläche, und wir fragen uns: Wer ist dieser Mensch? Wie ist er? Was für ein Leben führt er? Noch bleibt das Modell ein unergründliches Rätsel. Es zieht uns hinein in die Haltung eines Körpers, in die Züge eines Gesichtes und in die Geschichte eines Menschen, und hinter dem Schein öffnet sich das Sein.


Director’s Comment
Even the initial practice shootings to Akt were breathtaking. I positioned my camera in front of the model and started filming – a face that looked directly at and somehow through me, eyes fixed at something far away and yet incredibly intimate. This was exactly what I was looking for in this movie: moments of closeness and openness, a glimpse into the depth of the human soul. I wanted to capture a person’s inside and outside simultaneously. 
The fact that the protagonists were not actually posing for our camera but for the artists around them, proved to be a big advantage. This enabled us, our camera, and thus the audience to stay nearly invisible, to float around them and behold them as living sculptures. 


Regiestatement
Schon die kleinen Probedrehs zu „Akt“ waren atemberaubend. Ich stellte mich mit der Kamera vor das Model und filmte, ein Gesicht, das mich direkt anschaute und durch mich hindurch zu blicken schien, in eine Ferne gerichtet und doch unheimlich intim. Das ist es, wonach ich auf der Suche war in diesem Film, nach Momenten der Nähe und Offenheit und einem Blick in die Tiefe der menschlichen Seele. Ich wollte einen Film über das Innen und das Außen des Menschen machen.
Von großem Vorteil hierbei ist, dass die Protagonisten sich nicht für unsere Kamera positionieren, sondern für die Künstler um sie herum. Das ermöglicht uns mit der Kamera und damit auch dem Zuschauer, nahezu unsichtbar zu bleiben, um sie zu schweben und sie wie lebende Skulpturen betrachten zu können.



Press Reviews

“... a picture of aging beauty.”
"... ein Bild von alternder Schönheit."
Leipziger Volkszeitung

“A declaration of love to life and body.”
"Liebeserklärung an das Leben und den Körper"

mdr

“Once again he is not so much filming with a camera but rather painting a picture. And once again he creates true portraiture in the process.”
"Wieder einmal filmt er weniger mit der Kamera, als dass er malt.
Und wieder einmal schafft er dabei wahre Porträtkunst."

Sächsische Zeitung
 
“Schneider accomplished a disquieting, classic documentary film that describes posing as a nude model as a last resort, as the only heavenly moment. A sad finding, profound instead of superficial. The only way for us to achieve great emulation. The only way for us to understand reality.”
"Schneider ist ein beklemmender, klassisch anmutender Dokumentarfilm gelungen,  der das Aktmodell-Stehen als letzten Ausweg, als einzig paradiesischen Moment zeigt. Ein trauriger Befund, Tiefe statt Oberfläche. Nur so lässt uns sehr gute Nachahmung leben. Nur so verstehen wir die Wirklichkeit."
Fritz
 
 
“Akt weaves a fabric of what life is and what art can be.”
"Akt entspinnt ein Gewebe aus dem,  was Leben ist und was Kunst vermag."
Player

“Gentle and avoiding any hint of voyeurism.”
"Behutsam und jeden Voyeurismus vermeidend."
Kölner Stadtanzeiger
 
 
“A strong statement in an age of cold body culture. There is much love in this film.”
"Starkes Statement in Zeiten des kalten Körperkultes. Viel Liebe in diesem Film."
Leipziger Volkszeitung
 


Festivals

 

International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film (DOK Leipzig), German Competition 
 
Flahertiana Festival, Perm, Russia